Das erste bedruckte Modell des ET 403 war in diesem Fall in mehrfacher Hinsicht eine spannende Angelegenheit.
Passt der Druck zu den Details auf der Form? Wird die Lufthansa mit dem Ergebnis zufrieden sein? Lassen sich die teilweise winzigen Details auf den runden Formen erkennen? Wirken die Farben stimmig?

Das Ergebnis hat alle Erwartungen erfüllt. Schließlich waren wir seit unseren Güterwagen auch schon einiges Gutes in Sachen Druckqualität gewohnt.
Natürlich bleiben Kleinigkeiten nicht aus. Warum zum Beispiel Horn und vordere Antenne rot waren, wußte nicht einmal mehr der Konstrukteur. Aber wenn weiter nichts ist….

… war es aber doch. Sie erinnern sich noch an Folge 1? Da dachte ich, daß mit der Kopfform genau der richtige Ton getroffen wurde. Und auch beim ersten, silbernen Muster viel noch nichts auf.
Die nun vorhandene Farbe, die es tatsächlich einfacher macht, daß Modell mit den Originalbildern zu vergleichen, sorgte für eine (böse) Überraschung: Die Dachhutze stimmt nicht.

Die nun notwendigen Änderungen an die Konstruktion zu geben, erforderte einigen zeichnerischen und sprachlichen Aufwand. Versuchen Sie mal, einen Kurvenverlauf auf Basis eines wagen Eindrucks und mit Hilfe 30 Jahre alter Fotos zu erklären.
Aber es hat funktioniert, und die Form wurde erfolgreich in die richtige Richtung geändert.

Ein Wort noch zur Farbgebung. An dieser Stelle scheiden sich in Bezug sowohl auf das grau als auch das gelb die Geister. Wir sind der Meinung, sie ist richtig. Auf Basis aller zur Verfügung stehenden Daten, den Informationen der Lufthansa, den Meinungen aus der Fachliteratur und nicht zuletzt: Auf Basis unseres ganz persönlichen Eindrucks.
Und damit war der harte Teil erledigt, und die Monate der Spannung konnten beginnen: Warten auf die Produktion.