Die rasant steigende Motorisierung in den 50er- und 60er-Jahren führte dazu, dass große Mengen Kraftstoff von den Raffinerien zu den Tanklagern zu transportieren war. Die im Zweiten Weltkrieg gebauten Wagen waren mit einem Inhalt von max. 30 m³ nicht mehr wirtschaftlich, so daß Vermietgesellschaften wie die VTG und Eva, aber auch die Mineralölgesellschaften selbst, in großen Mengen Neubau-Kesselwagen mit 36- und 40-m³ Fassungsvermögen bauen ließen.
Allein die Waggonfabrik Uerdingen baute von 1960 bis 63 über 500 Wagen. Eingestellt wurden sie von der Eva und der Kontinentale Öltransport AG, einer Eva-Tochter, die sie langfristig an mehrere Mineralölfirmen vermieteten.
Die DEA beschaffte 75 Wagen, die durch zahlreiche Umfirmierung im Laufe ihrer Einsatzzeit viele unterschiedliche Anstriche erhielten: DEA-dunkelgrün, Texaco-blaugrün, silber-schwarz mit Texaco- und DEA-Zeichen und nach dem Verkauf 1995 schließlich auch mit KVG-Logo. Der letzte Wagen schied, inzwischen der GATX gehörend, erst nach 2013 aus.
Über 100 Wagen verkaufte die Eva 1985 an die 3V-Service / Transportgesellschaft Dollbergen, die sie in einem auffälligen blauen Anstrich z.T. bis 2008 zum Transport von Altöl nutzte.






Die Modellbahn Union Spur N Modelle der Uerdinger Neubau-Kesselwagen zeichnen sich durch detaillierte Formgestaltung und Bedruckung aus. Länderspezifische Kürzel und verschiedene Anschriften werden ebenfalls berücksichtigt. Vorbildgerechte Änderungen bei Kesselanbauten, Verzurrhaken und Chassisanbauten werden umgesetzt. Alle Modelle verfügen über Kurzkupplungskulisse und NEM Kupplungsaufnahmen. Jede Betriebsnummer erscheint in einer Auflage von 250 Exemplaren. Die LüP liegt bei 5,9cm je Wagen.
Die folgenden Modelle sind bisher erschienen. Für Informationen zu lieferbaren Modellen besuchen Sie bitte unseren Onlineshop.